Wir vermitteln Wissen.
  • Kinder- und Jugendarbeit versteht sich als wichtiger Teil der Bildungslandschaft. Jugendarbeit bietet vieles von dem, was von Bildung erwartet wird, was die Schule aber nur begrenzt leisten kann. Bildung findet an vielen Bildungsorten und Lernwelten, etwa in der Familie, innerhalb der Jugendarbeit oder in der Clique statt. Und Bildung hat heute eine andere Rolle als zu früheren Zeiten: Sie muss junge Menschen befähigen, sich in einer unübersichtlichen Welt voller Veränderungen und Herausforderungen zurecht zu finden. Damit dies gelingt, müssen viele mithelfen und dabei gut zusammenarbeiten.
  • Im Alltag von Kindern, Jugendlichen und Familien spielen Medien eine unverzichtbare und zentrale Rolle: Internet, Computer, Spielekonsolen und Mobiltelefon sind in vielen Haushalten verfügbar und werden intensiv genutzt.
    Die Vielfalt der Medien und deren Inhalte beinhalten gleichermaßen Risiken wie Chancen für deren NutzerInnen. Mediennutzung ist Voraussetzung für demokratische Teilhabe. Wer keinen Zugang zu Medien hat, ist von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen. Medien tragen wesentlich zur Wertebildung bei.
    Sinnvoll gestaltete Mediennutzung setzt die Kenntnis des jeweiligen Mediums und das Wissen um seine Möglichkeiten und Gefahren voraus.
    Medien lassen sich als KonsumentIn und als ProduzentIn nutzen. Kinder und Jugendliche müssen beide Blickwinkel kennen lernen und ausprobieren. Der Stadt- und Kreisjugendring setzt sich für die Stärkung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen ein.
Wir vertreten Interessen.
  • Jugendliche sind eine wichtige gesellschaftliche Gruppe, von denen z.B. 46 Prozent gesellschaftlich oder sozial engagiert sind, die aber auch eigenständige Bedürfnisse haben. Jugendliche haben die schwierige Aufgabe zu bewältigen, eine eigene Identität aufzubauen und sich einen Platz in der Gesellschaft zu erobern. Sie meistern diese Anforderung heute unter erschwerten Bedingungen – und die allermeisten von ihnen erfolgreich! Jugendliche sind besser als ihr Ruf, und sie werden besser, wenn man ihnen etwas zutraut, ihnen einen Vertrauensvorschuss gewährt.
  • Jugendpolitik soll die Lebensbedingungen von Jugendlichen unter Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse und Anliegen gestalten. Dazu gehört die Bildung in der Schule und außerhalb der Schule, dazu gehören Ausbildung und Arbeitsplatz, Freizeitmöglichkeiten und Kultur, dazu gehört aber auch eine Zukunftsperspektive, persönliche und gesellschaftliche Anerkennung, Möglichkeiten der Beteiligung und ein erfülltes Leben.
  • Interessenvertretung für Kinder und Jugendliche in Stadt- und Landkreis Heilbronn ist eine der Kernaufgaben des Stadt- und Kreisjugendrings Heilbronn. Diese Aufgabe ist ihm vom Gesetzgeber übertragen. Gleichzeitig sind die Interessen der Jugendverbände Gegenstand der Arbeit. Beide Aufgaben tragen dazu bei, dass die junge Generation im Stadt- und Landkreis Heilbronn gute Bedingungen für ihr Aufwachsen und ihre Zukunft erhält.
  • Durch unser Engagement in den Jugendhilfeausschüssen und durch regelmäßige Kontakte und Kooperationen mit den öffentlichen Trägern der Jugendhilfe gestalten wir aktiv Jugendpolitik. Ziel unseres kontinuierlichen jugend- und kommunalpolitischen Engagements ist es, die finanzielle Förderung der Jugendverbandsarbeit auf kommunaler Ebene zu sichern und dafür zu sorgen, dass das ehrenamtliche Engagement in den Jugendverbänden von der Politik und der Verwaltung wahrgenommen wird.
Wir fördern Ehrenamt.
  • Eine Gesellschaft ohne Ehrenamtliche ist nicht vorstellbar und das Gemeinwesen wäre um einiges ärmer ohne Ehrenamt. Ehrenamtliches Engagement wird in den Jugendverbänden praktiziert.
    Neben diesem Engagement haben sich in den letzten Jahren Formen des bürgerschaftlichen Engagements entwickelt. Hier sieht der Stadt- und Kreisjugendring keinen unüberbrückbaren Dissens: es ist generell wichtig, dass sich jemand „bürgerschaftlich engagiert“ oder „ehrenamtlich einbringt“.
  • Ein wichtiges Instrument, um das ehrenamtliche Engagement in der Jugendarbeit zu fördern, ist die Juleica:
    Die JugendleiterInnen-Card (Juleica) steht für eine gute Ausbildung der JugendleiterInnen nach bundesweit einheitlichen Qualitätsstandards. Sie ist der Ausweis für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit. Und sie stärkt das Ehrenamt, denn die Akzeptanz der Juleica in Politik und Gesellschaft wächst.
Wir ermöglichen Selbstorganisation.
  • Zu den Gemeinsamkeiten der im Stadt- und Kreisjugendring zusammengeschlossenen Jugendverbände zählen:
  • ehrenamtliche, demokratische, selbst organisierte, freiwillige, gemeinschaftliche, beteiligungsorientierte Jugendarbeit
  • Die Jugendverbände vermitteln Werte wie Gemeinschaftssinn und Solidarität und leiten Kinder und Jugendliche an, sich zu selbstvewussten, eigenständigen Persönlichkeiten zu entwickeln.
  • Die Jugendverbände ziehen im Jugendring an einem Strang. In diesem beteiligungsorientierten Netzwerk entstehen neue bedürfnisorientierte Angebote, um die vielfältigen Jugendkulturen und das interkulturelle Zusammenleben zu fördern.
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