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- Seit 1991 fördern wir Grundschulkinder in ihrer Kreativität und Sprache, ihrem Gemeinschaftssinn und Sozialverhalten durch bedarfsorientierte Angebote.
- Angefangen hat alles an 5 Schulen je eine Kernzeitengruppe. Seit der Einführung der so genannten „Verlässlichen Grundschule“ im Jahr 2000 wird die Kernzeitenbetreuung vom Schul-, Kultur- und Sportamt der Stadt Heilbronn unterstützt und konnte um die Ferienbetreuung ausgebaut werden. Mittlerweile befinden wir uns auf dem "Heilbronner Weg" der Ganztagesbetreuung, um eine ganztägige Betreuung an Heilbronner Grundschulen von 7:30 - 16:30 Uhr an 5 Tagen in der Woche zu ermöglichen.
- Durch diese erweiterete Betreuungsmöglichkeit an der Grundschule tragen wir seit fast 20 Jahren unseren Teil zur Familienfreundlichkeit Heilbronns bei: Eltern wissen ihre Kinder in den guten Händen fachkompetenten pädagogischen Personals und können beruhigt - trotz Kind - ihrem Beruf nachgehen.
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- Grundschulkindbetreuung sichert den berechtigten Bedarf von Eltern und Kindern auf eine verlässliche Betreuung direkt an der Grundschule.
- Die Betreuungsgruppen sind Oasen der Ruhe und Geborgenheit innerhalb des bisweilen anstrengenden und deshalb für Kinder nicht selten negativ belegten Schulalltags. Hier werden sinnvolle Freizeitbeschäftigungen geboten, die an jeder Schule unterschiedlich aussehen können.
- Wir orientieren unsere pädagogische Arbeit an den Bedürfnissen der Kinder und fördern so die individuellen Fähigkeiten eines jeden. So kann in der einen Schule der Schwerpunkt auf der Bewegungserziehung liegen und in der anderen auf der Sprachförderung.
- Auf keinen Fall jedoch sind die Angebote im negativen Sinne leistungsorientiert, sondern sollen den Kindern in ihrer verdienten Freizeit Spaß bereiten.
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- Unsere Erzieherinnen vor Ort wie auch unsere Fachberatung stehen gerne für Elterngespräche zur Verfügung.
- Die Erzieherinnen sind bei den Schulanmeldetagen persönlich vertreten und beantworten gerne sämtliche Fragen der Eltern zum Angebot innerhalb der betreffenden Gruppe.
- Ergänzt wird diese beratende Funktion durch Elterabende in jeder Betreuungsgruppe.
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- Wichtig ist uns im Sinne der Kinder, belastbare Kooperationen an den Schulen zwischen den Betreuern/innen und Schulleitung wie Lehrerteam herzustellen.
- Wenn möglich sind die Erzieher/innen an Lehrerkonferenzen anwesend, wenn es um die Schulkindbetreuung geht, nehmen an den Schulanmeldetagen teil und unterstützen gerne bei Eltern-Lehrer-Gesprächen.
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- Oftmals ist die Betreuung aus beruflichen Gründen nicht notwendig. Trotzdem kann es für Kinder sinnvoll sein, an der Schulkindbetreuung teilzunehmen. Gründe dafür liegen zum Beispiel in der starken Gemeinschaft, die Einzelkindern ein „Wir-Gefühl“ ermöglicht und ihnen die Chance bietet, ein angemessenes Sozialverhalten einzuüben, das sich am natürlichsten und nachhaltigsten unter Gleichaltrigen erlernt und erprobt.
- Für Kinder aus anderen Ländern ist es oft unerlässlich – zusätzlich zum Elternhaus – ein Umfeld zu haben, indem es sich - zusätzlich zur Muttersprache zu Hause - in der deutschen Sprache übt und die deutsche Kultur kennenlernt. Genauso versuchen wir in den Gruppen durch Projekte unterschiedlichster Art, allen Kindern die Möglichkeit zu bieten, an anderen Kulturen teilzuhaben. So tragen z. B. gemeinsame Feste an Feiertagen oder gemeinsames Kochen spielerisch dazu bei, Hemmschwellen abzubauen und ein gemeinsames Voneinander-Lernen und ein friedliches Miteinander schon im Grundschulalter einzuüben und zu festigen. Unsere Kinder sollen – egal welcher Herkunft - einander respektieren.
- Kinder mit Migrationshintergrund haben in ihrem späteren Leben, oftmals geballt in der Pubertät, das Problem der Identitätskrise, weil sie nicht wissen, wo sie hingehören. Wir versuchen Ihnen bereits im Grundschulalter das nötige Selbstbewusstsein mit auf den Weg zu geben, sich auch mit der elterlichen Kultur, die ein Teil von Ihnen ist, einbringen zu können und so zu einer positiven Identitätsfindung beizutragen - auf der Gradwanderung zwischen zwei oft sehr verschiedenen Welten.
- Insgesamt ist es unser erklärtes Ziel, ein von Vertrauen und Respekt untereinander geprägtes Klima zu schaffen und so in jeder Schule Oasen zu bauen. Die Betreuungsgruppe ermöglicht den Kindern durch die fehlende Leistungsorientierung, sich je nach individueller Neigung und nicht nach Lehrplan kreativ, sportlich, musisch oder sozial zu betätigen und so ihre Stärken präsentieren zu können - im Unkehrschluss aber auch keine Angst davor haben zu müssen, bei Schwächen Angriffsfläche für andere zu sein.
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Was halten Kinder von ihrer Betreuung?!
- „Tolle Sachen machen an der Werkbank!“
Max Ludwig, 4. Klasse
- „Hier finde ich immer jemanden zum Spielen!“
Jeta, 2. Klasse
- „Die tollen Ausflüge in den Ferien und dass wir dann immer kochen!“
Johanna, 2. Klasse
- „Ich muss hier immer Deutsch sprechen. Meine Lehrerin hat gesagt, mein Deutsch ist jetzt gut!“
Egemen, 1. Klasse
- „In unseren Schränken finde ich immer was zum Basteln. Das habe ich zuhause nicht!“
Lena, 3. Klasse